Die Taverne - Der Ort Hollenegg - Das Schloss Hollenegg


 Die Taverne:

Die geschichtlichen Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1754 zurück ……..

Am 24. April 1869 wurde das Eigentumsrecht von S.D. Fürst Franz v.u.z Liechtenstein erworben.

Bereits 1873 tauscht das Hause Liechtenstein das Grundstück gegen ein anderes Grundstück mit der Familie Loibner.

Aus Loibner wurde Steinbauer und am 17.11.1927 übernimmt Cajetan Augustin von der Familie Steinbauer das Eigentumsrecht und seitdem befindet sich die Taverne im Besitz der Familie.

Bis 1968 war die Taverne immer wieder verpachtet, bevor im Jahre 1969 die Eltern des Wirtes je zur Hälfte von der Großtante die Liegenschaft übergeben bekamen.

Fortan fanden über viele Jahre hinweg eingreifende Renovierungs- und Neubaumaßnahmen statt, so dass das Wirtshaus Mitte der 80er Jahre in neuem Gewande sich präsentierte.





 Der Ort Hollenegg:

1163 taucht der Name Hollenegg erstmals schriftlich auf: mit Rudolf und Rapot von Hollenegg. Doch die Burg Hollenegg bestand schon Jahrhunderte früher.

An der alten Weinstraße, entlang des weststeirischen Randgebietes, am Fuße der Koralpe gelegen, hatte Hollenegg naturgemäß schon früh Bedeutung.
Das Egg, der vorspringende Berg, begünstigte den Bau einer Wehranlage, die ja den Namen seines Gründers, eines "Hol" oder "Chol" bewahrt hat.

Die Pfarre Hollenegg unterstand bis 1793 zuerst dem Erzbischof von Salzburg, aber nur in kirchlichen, nicht in grundherrlichen Belangen, obwohl dieser jahrhundertelang Grundherr zwischen Laßnitz und Sulm war.

Dann kam sie an das Bistum Lavant, das 1228 errichtet worden war. 1793 wurde die Pfarre dem Bistum Seckau mit Sitz in Graz zugewiesen.

Weitere Informationen zum Ort Hollenegg finden Sie auf der Homepage www.hollenegg.steiermark.at




 Das Schloss Hollenegg:
Dieses Schloss zählt heute zu den schönsten Renaissanceschlössern der Steiermark und geht in seiner Grundsubstanz auf die Familie der Hollenegger zurück.

Die Familie der Hollenegger wird 1160 mit Rudolf von Hollenegg fassbar und ist stammverwandt mit den Pettauern und Lonspergern. Ein Vorgängerbau befand sich vermutlich nordöstlich der heutigen Anlage im Sumpfgebiet.

Die ältesten Teile des Schlosses stammen aus dem 13. Jhdt. Friedrich von Hollenegg ließ es im Stil des Grazer Landhauses ca. 1550 - 1580 zum prachtvollen Renaissanceschloss mit zwei Kanonentürmen und einem prunkvollen Treppenhaus, das Francesco Marmoro zugeschrieben wird, ausbauen.

Friedrich war mit Benigna Fugger verheiratet, einer Angehörigen einer der reichsten Kaufmannsfamilien Deutschlands, die vermutlich auch die Geldgeber waren. Da er nur sechs Töchter hatte, kam das Schloss in fremde Hände und nach kurzen Besitzwechseln im 18. Jhdt. in den Besitz der Familie Khuenburg.

1821 kaufte Johann von und zu Liechtenstein das Schloss und begann mit umfangreichen Umbauarbeiten, z.B. einem Großteil des Mitteltraktes. Die Inneneinrichtung stammt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jhdt und wurde durch Einrichtungsgegenstände aus den Schlössern Riegersburg und Limberg ergänzt.

Sein Sohn Franz von und zu Liechtenstein ließ die prachtvollen Parkanlagen anlegen und eine eigene Gärtnerei errichten. Das Schloss befindet sich heute noch im Besitz der Familie Liechtenstein.

Neben den um die Jahrhundertwende gepflanzten exotischen Holzarten, kann man sich an der Ostseite des Schlosses an den schön blühenden riesigen Azaleen und Rhododendron erfreuen, sowie die nach alten Plänen im gesamten Park wieder errichteten Blumenanlagen.




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